willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

 

Eine musikalische Reise
durchs Pflanzenjahr.

Starten sie das Video und klicken sie auf den Button
Auf YouTube ansehen in der unteren Zeile..

Pflanzwerk


Floranza
Gehölze und Stauden kaufen

Betten

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Giftpflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle
Giftpflanzen

die wichtigsten
Giftpflanzen

giftige
Zimmerpflanzen

Beeren und
Früchte

Übersichtsseite

Giftpflanzen für
Tiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmerwurz
Tamus communis
Schmerwurzgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Schmerwurz ist eine Kletterpflanze und erreicht eine Höhen von 3 m. Die Pflanze trägt männlich sowie weibliche Blüten. Die männlichen stehen in Rispen, die weiblichen Blüten hängen in Trauben. Die Farbe der Blüten ist gelblich-grün, sie erscheinen von Mai - Juni. Die Beeren werden bis zu 1 cm groß, sind erst grün, später gelb unter zur Fruchtreife scharlachrot gefärbt. Die Blätter der Schmerwurz sind langgestielt, herz- bis eiförmig und wechelständig angeordnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmerwurz
Schmerwurz-2

 

 

Fotos: U. Tinner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Pflanze wächst an Laubwaldrändern, Hecken und Gebüschen in Süd- und Westeuropa. In Deutschland ist sie am Bodensee, im Gebiet Mosel/Saar und in Teilen des Schwarzwaldes wild anzutreffen.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Schmerwurz enthält giftige Saponine, wobei insbesondere die roten Früchte für Kinder eine Gefahr darstellen. Die Vergiftungserscheinungen sind Brennen im Mund- und Rachenbereich, es kommt zu Brechreiz und Durchfall. Größere Mengen können auch Lähmungserscheinungen hervorrufen. Die Wirkstoffe der Schmerwurz sind auch in der Lage Hautreizungen und Blasenbildung zu erzeugen.

Name:
Die deutsche Bezeichnung leitet sich vom althochdeutschen smerte für scharf ab, da die Wurzel der Schmerwurz einen ebensolchen Geschmack hat. Weitere Bezeichnungen waren Feuerwurzel, Stickwurz und Schmerzwurz. Der Gattungsname Tamus kommt aus dem Lateinischen und war damals die Bezeichnung für eine andere Schlingpflanzenart. Im 17. Jahrhundert wurde der Name auf diese Gattung übertragen. Der Artname communis bedeutet gemein, gewöhnlich und besagt, das die Art häufig vorkommt.

Geschichtliches:
In der Volksheilkunde verwendete man die Wurzel bei Rheuma und bei Prellungen. Auch bei Zahn- und Ohrenschmerzen sowie als Brech- und Abführmittel fand die Pflanze Anwendung.