willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

 

Eine musikalische Reise
durchs Pflanzenjahr.

Starten sie das Video und klicken sie auf den Button
Auf YouTube ansehen in der unteren Zeile..

Botanische Filme
A4

PeerConcept Logo 1.2015-LAY9
Ökologische
Pferdehaltung

Betten Online Shop
Stempel bestellen bei stempelteam.de

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Heilpflanzen

 

 

zur Übersichtsseite Heilpflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sternanis
Illicum verum

Sternanis

Sternanis hat botanisch mit dem uns bekannten Anis (Pimpinella anisum) nichts zu tun. Die Pflanze wächst als immergrüner Baum in den Tropen.
Verwendet werden die Früchte, vorwiegend als Gewürz. So ist Sternanis, zusammen mit Cassiazimt, Fenchel, Gewürznelke und Szechuanpfeffer, Bestandteil des chinesischen Fünf-Gewürze-Pulvers; in Japan nutz man eine verwandte Art als Räucherwerk und bei uns findet Sternanis Verwendung in der Weihnachtsbäckerei.
Was viele aber nicht wissen, der Sternanis ist ein hervorragendes Heilmittel.
Er hat schleimlösende Wirkung, wirkt verdauungsfördernd und hilft bei Blähungen.
Er hat, aufgrund seines hohen Anteils an ätherischen Ölen, positiven Einfluss auf die Bronchien, die Lunge und somit auf Atemwegserkrankungen. Auch bei Asthmatikern verbessert sich die Lungenfunktion. Selbst bei Lungenkrebs kann der Sternanis positive Wirkung zeigen. Man kann sagen, dass grundsätzlich eine positive Wirkung bei Krebserkrankungen zu erwarten ist, denn der Sternanis erhöht das Glutathion im Körper. Glutathion wird aus 3 Aminosäuren gebildet (Glycin, Glutaminsäure sowie Cystein) und ist als Antioxidans in fast allen Zellen unseres Körpers zu finden. In Indien fand man in Studien heraus, dass Sternanis sich positiv auf Leberkrebs bei Ratten auswirkt; die Menge an Glutathion in der Rattenleber erhöhte sich und die Größe und Anzahl der Tumore verringerte sich. Am Kings College London stellte man fest, dass Sternanis das Wachstum von Lungenkrebszellen hemmt.
Die Pflanze enthält unter anderem Anethol, das wiederum antibakteriell wirkt. Daher sollte man Sternanis sofort bei Beginn einer Grippe, Erkältung, Nebenhöhlen- und Halsentzündung sowie Ohrenentzündung anwenden. Die einzunehmende Dosis ist nicht klar festgelegt. Bei akuten Entzündungen sollte man aber drei- bis viermal am Tag Sternanispulver einnehmen. Die mittlere Tagesdosis liegt laut Uni Wien bei 3 Gramm.
Auch prophylaktisch kann man ihn zu sich nehmen. 2 g über den Tag verteilt, wäre hier die empfohlene Dosis. Allerdings kann es (durch den hohen Anteil an ätherischen Ölen) zum Aufstoßen kommen. Man sollte Sternanis nicht auf nüchternen Magen nehmen; auch könnten allergische Reaktionen erfolgen, so wie dies bei anderen Nahrungsmitteln auch immer der Fall sein kann.
Auch äußerlich kann man die Pflanze anwenden. So bei Neurodermitis, Hautentzündungen und Allergien. In der chinesischen Medizin und Ayurveda nutzt man die Wirkung bei Schmerzen und zur Beruhigung der Nerven, auch bei Rheuma, Hexenschuß, Ischias und Zahnschmerzen.
Den ganzen Sternanis, also Hülle und Samen kann man zu Tee kochen oder auch malen. Möchten sie Kapseln kaufen, achten sie darauf, dass das gemahlene Pulver darin ist und nicht nur der Extrakt, weil dieser nicht alle Wirkstoffe enthält.