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Gemeines Tausengüldenkraut
Centaurium erythraea

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tausengueldenkraut
Tausengueldenkraut-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Tausendgüldenkraut ist eine recht seltene Pflanze, die ihren Standort an Waldlichtungen und an Wegrändern und auf  Trockenrasen hat. Man findet die Pflanze bis zu einer Höhe von 1400 Metern.
Schon der Name Tausengüldenkraut zeigt, wie wertvoll sie den Menschen früher war.  Auch der lateinische Name Centaurium verweist darauf, wobei allerdings das Wort Centaurium von centum, also hundert, abstammt. Erst der Volksmund machte das Wort Tausend daraus, da dieser Begriff viel volkstümlicher war als hundert. Das Wort aurum bedeutet im lateinischen Gold.
Das Tausendgüldenkraut enthält vor allem Bitterstoffe, ähnlich denen des Gelbe Enzians. So gehört das Tausendgüldenkraut auch zur Familie der Enziangewächse. Wie alle bitteren Drogen nutzt man die Pflanze daher als magenstärkendes Mittel, einmal in Form von Tee, aber auch als Likör. Das Tausendgüldenkraut wirkt ferner appetitanregend, fiebersenkend, blutreinigend, es fördert die Magensaftsekretion und sollte daher nicht von Menschen genommen werden, die schon zu viel Magensäure haben. Es hilft auch gegen Blähungen und Krämpfe in Magen und Darm. Weiterhin kann man die Pflanze bei nervösen Erschöpfungszuständen und zur Beruhigung der Galle und bei Migräne einsetzen. Die Volksmedizin nutzte das Tausendgüldenkraut bei Magenbeschwerden, Leberleiden, Fettsucht und Blutarmut. Auch bei Hautausschlägen fand das Kraut Verwendung. Bitte achten Sie darauf, dass die Pflanze bei uns nicht gesammelt werden darf, beziehen Sie das Tausendgüldenkraut immer aus der Apotheke.
Die Pflanze hatte noch viele andere deutsche Namen,  so hieß sie auch Gottesgnadenkraut, Fieberkraut, Gallkraut, Wundkraut, Cenorelle, Laurin- und Magenkraut.
Bekannt war die Heilwirkung des Tausendgüldenkrautes schon den alten Griechen. Der Arzt Dioscurides (1. Jahrh. n. Chr.), einer der ältesten Pflanzenheilkundigen, empfiehlt die Pflanze bei Gallenleiden, zur Wundheilung, als Medizin für die Augen und bei Nervenleiden. Hieronymus Bock weis zu berichten: "Ein handvoll Tausenguldekraut mit den blumen / in einer halben maß Weins / oder wasser ober das halb theil eingesotten und getruncken / zerheilet unnd treibet auß durch den Stulgang die zähe magen Gallen..." "Diser tranck etliche tag getruncken morgens unnd abends / eröffnet die Leber und Milz / führet allen unrhat auß dem Leib / tödtet unnd treibet auß die Würm/..." "So jemand von Schlangen gebissen were/ der zerstoß das kraut zu Pulver unnd drincks inn Wein / er geneußt."