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Echter Ehrenpreis
Veronica officinalis

Ehrenpreis

In Europa gibt es, vom Acker-Ehrenpreis bis zum Wasser-Ehrenpreis, über 40 Arten dieser Gattung. Man findet die meist blau blühenden Pflanzen auf Wiesen und in Wäldern. Der Ehrenpreis ist sehr verbreitet.
In der Heilkunde wird der Echte Ehrenpreis (Veronica officinalis) verwendet. Er enthält Saponine, Gerbstoff, Bitterstoffe und ätherische Öle. Man nutzt die Pflanze als schleimlösendes Mittel bei Erkrankungen der Atmungswege, wie Husten, Heiserkeit und Bronchitis. Ferner findet die er Verwendung bei Nieren- und Harnwegserkrankungen. Äußerlich findet Ehrenpreis Anwendung bei leichten Verbrennungen, Hautleiden und bei Geschwüren.
Sebastian  Kneipp empfahl die Pflanze bei Schwindsucht, Rheuma und Gicht.
Früher, in der Volksheilkunde, galt Ehrenpreis als „Allerweltsmittel“. Man nahm den Tee bei Magenbeschwerden und Durchfällen, Rheuma, außerdem gegen Erkältungen als Gurgelmittel und bei Schleimhautentzündungen im Mund ein.
Die Heilkräfte des Ehrenpreises wurden im Mittelalter so hoch gehalten, daß Johannes Francus im Jahre 1690 ein 300 seitiges Buch über den Ehrenpreis geschrieben hat.  In den altertümlichen Schriften gibt es keine Erwähnung des Ehrenpreises, da die Pflanze im Mittelmeerraum recht selten zu finden war.
Allerdings schreiben alle Heilkundigen des Mittelalters über seine Wirkungen.
So lesen wir beim Theologen und Arzt Hieronymus Bock (1498 - 1554): „Ehrenbreiß mit Wein gebeißt und Destilliert/ist ein fürtreffliche bewerte arznei/für alle gifftigen Pestilenzischen Fieber /.../ davon muß das Gifft vom herzen /.../ mit schwitzen ausfahren.“
Im Volksmund hatte der Ehrenpreis viele verschiedene Namen. So hieß er auch Grundheil, Heil aller Schaden, Allerweltsheil, Hühnerraute, Viehkraut und Bunger.
Mit lateinischem Gattungsnamen bezeichnet man den  Ehrenpreis mit Veronica.
Man deutet den Namen entweder als abgewandelte Form von „Betonica“ oder aber der Begriff kommt von verus für wahr und unicus für einzig.