Gänsefingerkraut

Potentilla anserina Rosengewächse

Das Gänsefingerkraut trägt gelbe Blüten mit je 5 Blütenblättern und unpaarig gefiederten Blätter. Die aus der Wurzel treibenden Stängel bilden eine Rosette und bis zu einem Meter lange Ausläufer. Blütezeit ist von Mai bis August. 
Die Standorte der Pflanze sind Strassenränder und Wege, Wiesen und Weiden, Äcker, Uferbereiche und Ödland. Früher wuchs das Gänsefingerkraut gerne auf Gänsewiesen, daher der Name.
Die Pflanze enthält Bitter- und Gerbstoffe, Flavonoide und einen krampflösenden Stoff.
Zum Einsatz kommt die Droge als Magenmittel sowie bei Durchfall und Koliken. Sie wirkt wohl auch schmerzlindernd bei Menstruationsbeschwerden. Durch den relativ hohen Gerbstoffgehalt hilft das Gänsefingerkraut bei leichten Mund- Rachenentzündungen.
Den Tee bereitet man, in dem 2 Teelöffel des Krautes mit 250 ml kochendem Wasser übergossen werden. Der Tee muss nun 10 Minuten ziehen und man trinkt ihn schluckweise und ungesüßt heiß.
Ein Mischung aus Gänsefingerkraut mit Melisse und Pfefferminze verstärkt die Wirkung.
Bei Reizmagen soll das Gänsefingerkraut nicht angewandt werden. Die Beschwerden könnten sich sonst verstärken.