Knoblauch

Allium sativum

Knoblauch ist eine Zwiebelpflanze, die bis zu 70 cm hoch wächst. Die Blüten stehen in einer Dolde und sind rotlichweiß und von einem Hochblatt umgeben. Die Blätter sind breitlineal. Die Blütezeit ist Juli - August.
Knoblauch enthält schwefelhaltige Verbindungen, unter anderem das Alliin, das sich unter Einwirkung des Ferments Alliinase in Allicin umwandelt. Allicin ist verantwortlich für den Knoblauchgeruch.
Knoblauch wirkt Gärungsprozessen im Darm entgegen und damit verbundenen Blähungen sowie krampfartigen Schmerzen. Weiterhin wirkt die Pflanze antibakteriell und gefäßerweiternd; die Gefäße der Beine, des Augenhintergrundes und des Gehirn werden erweitert und so besser ernährt. Dies hat zur Folge das sie gewissermaßen am “Altern” gehindert werden. Weiterhin bewirkt Knoblauch Senkung des Cholesterinspiegels, er ist hilft bei Schlafstörungen, Bluthochdruck und allgemeiner Schwäche. Bei unsachgemäßer Anwendung, z. B. wenn er auf nüchternen Magen gegessen wird, kann Knoblauch allerdings die Magenschleimhäute reizen und zu Sodbrennen führen. Für Kinder und Tiere kann er unter Umständen auch giftig wirken. Weitere Infos dazu finden Sie >> hier.
Volkstümliche Namen waren Knofel, Knoflak und Gruserich. Der Botanische Gattungsname Allium ist die lateinische Bezeichnung für des Lauchs.
Knoblauch wird seit ca. 5000 Jahren in der Heilkunde verwendet. Die Arbeiter an den Pyramiden wurden unter anderem mit Knoblauch ernährt, damit sie ihre Gesundheit und Leistung erhielten. Auch die Griechen, Römer und Germanen schätzten den Knoblauch als Heilmittel und Gewürz.