Malven

Malva spec.

13 Arten der Malvengewächse wachsen in Mitteleuropa, sie zeichnen sich fast alle durch ihre schönen rosafarbenen Blüten aus.
Als Arzneipflanzen gelten die Wilde Malve (Malva sylvestris)und die Weg-Malve (Malva neglecta).
Beide Arten enthalten Pflanzenschleim und helfen bei Bronchial- und Magenkatarrhen sowie bei Hals- und Mandelentzündungen, sie sind ausgesprochen entzündungswidrig. Mit anderen Heilpflanzen zusammen sind Malven Bestandteile in Brust- und Hustentees und werden ihrer auswurffördernden und erweichenden Wirkung sehr geschätzt.
Malven helfen auch äußerlich bei Entzündungen und Geschwüren.
Der wissenschaftliche Gattungsname Malva leitet sich ab vom griechischen "malakos" für weich, womit er auf die erweichende und schleimlösende Wirkung der Droge hinweist.
Die wilde Malve gehört zu den ältesten Nutzpflanzen, im Altertum baute man die Pflanze als Gemüse- und Heilpflanze an.Schon 700 v. Chr. war sie als offizielle Arzneipflanze anerkannt.