Melisse, Zitronenmelisse

Melissa officinalis Lippenblütler

Die Melisse oder Zitronenmelisse, wie sie auch genannt wird (nach ihrem Geruch) stammt aus dem Mittelmeergebiet und wächst bei uns fast nur in Gärten. Sie blüht von Juni bis August.
Geerntet muss sie vor der Blüte werden und schonend getrocknet, nicht über 40 Grad, weil sich ansonsten die ätherischen Ölen verflüchtigen. Außer eben diesen enthält die Zitronenmelisse noch Gerbstoffe,  Bitterstoffe,  Mineralien und ein wenig an Flavonoiden.
Melisse ist die Heilpflanze für den nervösen Menschen. Gerade in der heutigen Zeit, wo viele unter Reizüberflutung leiden, sei eine Kur mit Melissentee, -saft oder -öl empfohlen. Als Schlaftrunk sollte man den Tee mit Honig süßen, da dieser die Wirkung der Droge verstärkt.
Einen Tee bereitet man so zu. 3 Teelöffel des Krautes mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.
Aber die Melisse kann noch mehr. So hilft sie auch bei nervösen Magen- und Darmbeschwerden, sowie bei nervösen Herzbeschwerden.
Auch ein Bad mit der Pflanze ist hilfreich. Dieses setzt man wie folgt an. 50 bis 60 g der Blätter begießt man mit 1 Liter kaltem Wasser und bringt das Ganze dann zum Sieden. Nach 10 Minuten seiht man ab. Den Sud gibt man nun dem Badewasser bei.
Die Zitronenmelisse kann man auch zum Würzen von Soßen, Suppen und Salaten verwenden.