Echte Brunnenkresse

Nasturtium officinale

Brunnenkresse findet man in langsam fließenden sauberen Gewässern, wie Bächen, Flüssen, Gräben und an Quellen. Die Pflanze ist ausdauernd und wächst meist niederliegend und wird 30 - 90 cm lang. Brunnenkresse trägt weiße doldentraubige Blüten mit gelben Staubbeuteln. Die Blütezeit ist April bis Juni. 
Das frische Kraut, es enthält Senfglycoside, ätherische Öle, Bitterstoffe und viel Vitamin C, sollte man insbesondere im Frühjahr pflücken und frisch verarbeiten. Brunnenkresse wird in bei Frühjahrskuren verwendet, verbessert den Stoffwechsel, ist blutreinigend und fördert die Magensaft- und Gallenproduktion. Das Kraut der Brunnenkresse wird gerne mit anderen Wildkräutern in Salaten gemischt, so mit Löwenzahn- und Brennesselblättern. Im Handel wird auch Presssaft der Brunnenkresse angeboten.   In der Volksmedizin nutze man die Brunnenkresse ebenfalls bei Stoffwechselstörungen, Schwächezuständen, Hautkrankheiten, Husten, Rheuma, Gicht, Leberleiden, Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Blasen- und Nierenerkrankungen. Übermäßig viel sollte man aber nicht zu sich nehmen, da es sonst zu leichten Reizungen der Magenschleimhaut und auch der Nieren kommen kann, daher sollte die Brunnenkresse auch nicht während der Schwangerschaft verwendet werden. 
Alte volkstümliche Bezeichnungen für die Pflanze waren Bachbitterkraut, Bitterkresse, Wasserkresse, Kersche, Bornkassen und Wassersenf.