Alpenveilchen

Cyclamen persicum

Das Alpenveilchen zählt zu den beliebtesten Topfpflanzen. Während der Blühphase benötigt es viel Wasser, dennoch sollte Staunässe unbedingt vermieden werden. Bei Übertöpfen kann es sehr schnell dazu kommen, sodass man auf diese besser verzichten sollte, vor allem, wenn man seine Alpenveilchen länger als eine Saison behalten möchte.
Das Alpenveilchen blüht in den Farben rot, rosa und auch in weiß. Die 5 Blütenblätter  einer Blüte sind nach hinten gebogen und sitzen auf etwa 20 cm langen Stängeln. Die Blütezeit ist von August - April. Die Laubblätter sind herzförmig und gezeichnet. Die Pflanze kommt aus Kleinasien. 
Auch wild kommt das Alpenveilchen bei uns vor, vorwiegend in Gebirgen Südeuropas aber auch in Bayern. Diese Arten sind aber wesentlich kleiner, als die Zimmerpflanze.
Das Alpenveilchen ist giftig. Vor allem in der Knolle finden sich Triterpensaponine, unter anderem das Cyclamin.
Bereits 0,2 g der Knolle lösen erste Vergiftungserscheinungen aus und 8 g gelten als tödliche Dosis!
Die Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche sowie starke Magenbeschwerden mit Durchfällen.  Weiterhin kommt es zu Kreislaufstörungen und bei tödlichen Dosen erfolgt Atemlähmung. Der Saft wirkt auch äußerlich entzündlich auf die Haut und auf die Augen. Im Mittelmeergebiet werden die giftigen Knollen zum Fischfang verwendet. Alpenveilchen kann auf folgende Tierarten giftig wirken: Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen sowie Meerschweinchen, Hamster und Vögel. Der Vergiftungsverlauf ist ähnlich wie beim Menschen. Der Gattungsname Cyclamen stammt von dem griechischen Wort kyklos für Scheibe oder Kreis und bezieht sich auf die scheibenförmige Wurzelknolle. Der Artname verweist auf die Herkunft der Pflanze.