Aktuelle Gartentrends für die heimische Wohlfühloase

Wenn es summt und brummt, wunderbar nach Blumen duftet und einem die Sonne ins Gesicht scheint, kann man herrlich entspannen. Sobald die Temperaturen es zulassen, sind zahlreiche Deutsche im Garten anzutreffen. Wir zeigen, mit welchen Tricks der heimische Garten zu einer echten Wohlfühloase werden kann. Dabei gehen wir auf drei aktuelle Gartentrends ein und zeigen Alternativen für den Balkon.

Trend 1: Freiluftwohnzimmer mit passenden Möbeln

Kraft und Energie tanken zu können, sehen die meisten Gartenbesitzer als größten Vorteil ihres naturnahen Paradieses an. Doch so schön die bunten Blumenwiesen, hohen Bäume und dicht bewachsenen Büsche auch sein mögen – erst passende Loungemöbel für den Garten machen aus einem Garten ein Freiluftwohnzimmer. Edle Designs, die Wind und Wetter standhalten und denen es nicht an Komfort mangelt, stehen ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala.
Wer dabei Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte sich für Gartenmöbel aus Holz oder recyceltem Kunststoff entscheiden. In Sachen Farben ist alles erlaubt, was gefällt. Möchte man bunte Akzente setzen, liegt man mit den Farben Gelb und Orange richtig. Aber auch Pastellfarben wie Zartrosa, Neo Mint und Babyblau sind sehr beliebt.

 

Trend 2: Licht- und Wasserelemente für das gewisse Etwas

So gemütlich Sessel, Sonneninsel, Hängematte oder Strandkorb auch sein mögen – es geht nichts über ein paar optische Highlights im Garten. Moderne Akzente kann man vor allem mit Licht- und Wasserelementen setzen. Besonders harmonisch wirkt es, wenn die einzelnen Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Wasser im Garten wirkt erfrischend und beruhigend und ist auch bei einem kleinen Platzangebot realisierbar. Neben klassischen Springbrunnen kommen immer häufiger auch moderne Wasserspiele in Kombination mit attraktiven Lichtelementen zum Einsatz. Fontänen, Quell- und Sprudelsteine, Wasserspeicher, Teich- und Brunnenfiguren sorgen nicht nur für sommerliches Flair, sondern helfen auch beim Entspannen

Trend 3: Bienenfreundliche Pflanzen

Intensive Landwirtschaft und eine zunehmende Urbanisierung sorgen seit einiger Zeit für einen Rückgang einzelner Insektenarten, allen voran der Biene. Aber auch der Einsatz von Pestiziden und Düngemittel verursacht einen Rückgang der Artenvielfalt. Hausbesitzer mit Garten haben jedoch die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag zu leisten und Bienen Nahrung sowie Nistplätze zu bieten.
Indem man Blumen pflanzt, die Bienen ein großes Nahrungsangebot bieten, trägt man viel zum Insektenschutz bei. Besonders empfehlenswert ist das Pflanzen von Lavendel, Salbei, Sonnenhut und Seidenblume. Möchte man Hecken pflanzen, sollte man auf Eberesche, Wolligen Schneeball, Berberitze oder Pfaffenhütchen zurückgreifen. Zu den bienenfreundlichen Bäumen gehören Kirsche, Apfel, Linde und Birne, Ahorn und Kastanie. Auch Beerensträucher und Rosen locken Bienen an. Es lohnt sich, beim Gärtner nachzufragen, was bienenfreundliche Blumen und Gewächse sind.

Hochbeete als Alternative für den Balkon

Besitzt man keinen Garten, dafür aber einen Balkon, kann man sich zuhause ebenfalls eine Oase der Ruhe und Entspannung schaffen. Hochbeete auf dem Balkon bieten nicht nur Platz für bunte Blumen, man kann in ihnen auch Obst und Gemüse anbauen. Ein großer Vorteil: Moderne Hochbeete bestehen aus mehreren Schichten, so dass ihr Inhalt erst nach etwa fünf Jahren ausgetauscht werden muss. Darüber hinaus ist ein rückenschonendes Arbeiten möglich und selbst bei einem kleinen Balkon findet ein Hochbeet Platz.
Für kleine Balkone gibt es übrigens auch passende Möbel: Hängetische, die am Balkongeländer angebracht und nach Bedarf aus- oder eingeklappt werden können, sowie faltbare Balkonliegen.