Der Garten – Ein Stück Zuhause im Grünen

Rund die Hälfte der Deutschen hat einen eigenen Garten. Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten wird er für viele Menschen zum Mittelpunkt der Freizeitgestaltung und zu einer Erweiterung des eigenen Wohn- und Lebensraums. Doch wie der Garten gestaltet und genutzt wird, ist individuell ganz unterschiedlich. Darum werden nachfolgend einige Beispiele aufgeführt, die zeigen, wie vielseitig ein Garten sein kann.

Obst und Gemüse aus eigenem Anbau:

Einer der größten Vorteile eines eigenen Gartens, ist ohne Frage die Möglichkeit, selbst Obst und Gemüse anpflanzen zu können. Kartoffelbeete, Tomatenstauden, Apfelbäume, Johannisbeersträucher… Hierzulande können viele leckere Obst- und Gemüsesorten, Beeren und Kräuter angebaut werden, sodass nahezu rund um das Jahr Ernteerzeugnisse aus dem eigenen Garten auf dem Speiseplan stehen können.

Kräuterhexen und Naturheilkundler:

Wer mag, kann in seinem Garten zahlreiche Kräuter und Heilpflanzen anpflanzen. So ist beispielsweise Kamille leicht anzubauen und lindert Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden. Der beruhigende Lavendel ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch recht pflegeleicht. Ringelblumen können zu einer Salbe verarbeitet gegen Hautreizungen helfen. Salbeitee lindert Entzündungen im Mundraum. Ginseng stärkt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an, der Anbau ist jedoch nicht ganz unkompliziert und eher für erfahrenere Gärtner zu empfehlen. Mit dem richtigen Know-How wird der Garten zur Quelle von natürlichen Heilmitteln, die bei einer Vielzahl von Beschwerden zum Einsatz kommen können. Giftpflanzen können zwar ebenfalls Heilkräfte haben, von ihrem Anbau wird jedoch dringend abgeraten.

Der Garten für Sonnenanbeter:

Manche Menschen nutzen ihren Garten in erster Linie dazu, sich ungestört sonnen zu können und ordentlich Vitamin D zu tanken. Das Interesse an Gartenarbeit ist eher gering. In diesem Fall besteht der Garten zum größten Teil aus pflegeleichtem Rasen. Bequeme Sonnenliegen und ein niedriger Beistelltisch, auf dem beispielsweise Lesestoff und kühle Getränke platziert werden können, werden zur wichtigsten Ausstattung. Möglicherweise wird für Sichtschutz durch hohe Hecken, Zäune oder dergleichen gesorgt, um beim Sonnenbaden vor neugierigen Blicken sicher zu sein.

Ein Paradies für Kinder:

Familien mit kleinen Kindern machen zumindest einen Teil ihres Gartens häufig zu einem Spielplatz. Schaukel, Rutsche, Sandkasten und was das Kinderherz sonst noch begehrt – alles findet seinen Platz. Der eigene Garten wird zum Austragungsort von Wasserschlachten oder Federballturbieren. Außerdem ist der heimische Garten eine hervorragende Gelegenheit, Kindern die Natur näher zu bringen und mit ihnen gemeinsam zu gärtnern sowie Insekten, Mäuse, Vögel, Igel, Eichhörnchen und andere Tiere zu beobachten.

Grillen wie die Profis:

Leidenschaftliche Grillmeister können sich in ihrem Garten richtig austoben und dort den Grill ihrer Träume unterbringen. Egal ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill, im eigenen Garten findet so ziemlich jedes Modell einen geeigneten Platz. Ein besonderes Highlight ist ein Grillkamin. Wenn für genug Grillgut, frisches Baguette und Nudelsalat gesorgt ist, kann auch gleich ein rauschendes Grillfest im Garten gefeiert werden. Es werden nur noch ein großer Tisch und ausreichend Stühle für alle Gäste benötigt.

Das Outdoor-Wohnzimmer:

Schon lange sind Gartenmöbel mehr als unbequeme Plastikstühle und Klapptische. Die Designlinie Gartenmöbel Stern des Online-Vertriebs Beckhuis besteht vielmehr aus edlen und komfortablen Loungesofas und -Sesseln, Gartentischen aus Edelstahl oder Teak und Rattan-Stühlen. Sie machen den Garten im Nu zu einem Wohnzimmer in der Natur. Hier kann ganz wie in den eigenen vier Wänden relaxt und gearbeitet, ferngesehen, gelesen und Besuch empfangen werden, nur eben an der frischen Luft. Laut Umweltbundesamt verbringen die Deutschen gut 80-90% ihres Tages in geschlossenen Räumen, wo es ihnen an natürlichem Licht mangelt und die Luft oftmals mehr mit Schadstoffen belastet ist, als draußen. Mit einem zweiten Wohnzimmer im eigenen Garten, kann dem möglicherweise etwas entgegen gewirkt werden.

Lagerfeuerromantik:

Mit einer Feuerstelle im eigenen Garten, sind gemütliche Abende unterm Sternenhimmel gewiss. Stockbrot und gegrillte Marshmallows, Gitarrenmusik, Gruselgeschichten… All das ist ohne ein knisterndes Lagerfeuer nicht das Gleiche.

Das kühle Nass:

Wenn der Garten groß genug ist, kann ein Teich angelegt werden. Wer sich bei hohen Temperaturen gerne abkühlen möchte, sollte einen Schwimmteich wählen, eine natürlichere Alternative zum klassischen Swimmingpool. Er wird aufgeteilt in den Schwimmbereich und den Regenerationsbereich, der mit Teichpflanzen besetzt wird, welche das Wasser auf biologische Weise klären. Natürlich kann auch ein Fischteich im Garten platziert werden. Besonders beliebt sind die bunten Koikarpfen, die jedoch einen ziemlich großen Teich als Zuhause benötigen. Bei weniger Platz bietet sich die Haltung von Goldfischen, Bitterlingen, Elritzen oder Moderlieschen an.

Zufluchtsort für Bienen:

Das Bienensterben wird zunehmend problematisch und Maßnahmen, die den Bestand der Bienen sichern, sollten unbedingt getroffen werden. Jeder Gartenbesitzer kann dabei helfen, ohne gleich zum Imker werden zu müssen. Ein Garten kann durch die richtigen Pflanzen bienenfreundlich gemacht werden. Am besten sind einheimische Pflanzen aus biologischem Anbau geeignet, da einige Zuchtformen so viele Blütenblätter haben, dass die Bienen gar nicht an die begehrten Pollen herankommen. Bienen mögen beispielsweise Sonnenblumen, Kornblumen, Glockenblumen, Waldreben, Katzenminze, Rosmarin, Salbei, Lavendel, Thymian, Buchweizen, Kapuzinerkresse, Malven, Winterheide und Honigklee.