Der klimaresistente Garten: Gabionen gegen extreme Wetterbedingungen
Starke Regenfälle und extreme Wetterereignisse stellen viele Gartenbesitzer vor eine echte Herausforderung. Besonders wenn Ihr Grundstück an einem Hang liegt oder unebene Flächen aufweist, kann abfließendes Wasser schnell zu einem Problem werden. Erde wird weggeschwemmt, Hänge geraten ins Rutschen und herkömmliche Befestigungen stoßen oft an ihre Grenzen. Anstatt feste Mauern zu installieren, setzen immer mehr Gartenbesitzer auf Gabionen, aber halten sie, was sie versprechen?
Die Gabione als schwergewichtiger Anker am Hang
Wenn Sie einen Hang sichern müssen, ist das Gewicht der Konstruktion Ihr wichtigster Verbündeter. Gabionen von erfahrenen Händlern wie Gabinova sind im Grunde massive Drahtkörbe, die vor Ort mit Natursteinen befüllt werden, wodurch ein enormes Eigengewicht entsteht.
Das Gewicht dient als Anker und hält dem Druck des dahinterliegenden Erdreichs Stand. Anders als leichte Zäune lassen sich die Körbe flexibel stapeln und sogar leicht geneigt zum Hang hin aufstellen. Durch diese Bauweise lassen sich die physikalischen Kräfte besser verteilen.
Diese Bauweise sorgt dafür, dass die physikalischen Kräfte optimal verteilt werden. Sollte sich der Boden im Laufe der Jahre durch Frost oder Feuchtigkeit minimal bewegen, arbeiten die Gabionen mit, anstatt sofort Risse zu bilden.
Sie sind durch die Drahtgitterverbindungen in gewissem Maße elastisch, was ihnen eine enorme Langlebigkeit verleiht. Wenn Sie also nach einer Lösung suchen, die auch nach Jahrzehnten noch sicher steht, bietet dieses System eine beeindruckende Performance bei der Hangsicherung.
Wasserdurchlässigkeit statt gefährlichem Staudruck
Verglichen mit einer klassischen Betonmauer liegt der wichtigste Vorteil von Steinkörben in der Struktur. Die Mauer ist eine Barriere, die vom Sickerwasser bei Starkregen zunehmend bedrängt wird. Fließt es nicht auf anderem Wege ab, steigert sich der hydrostatische Druck und kann selbst die stärkste Mauer zum Einstürzen bringen. Da Gabionen atmungsaktiv und wasserdurchlässig sind, kann das nicht passieren.
Zwischen den Steinen im Inneren der Körbe befinden sich unzählige kleine Hohlräume, durch die das Regenwasser einfach hindurchfließen kann. Das Wasser wird so kontrolliert abgeleitet, anstatt sich hinter der Wand aufzustauen. Diese Drainagefunktion ist bei der Erosionsbekämpfung Gold wert, da der Boden hinter der Befestigung nicht aufschwemmt und die Stabilität der gesamten Anlage gewahrt bleibt. Sie sparen sich oft sogar den Einbau aufwendiger zusätzlicher Drainagerohre, da die Mauer selbst diese Aufgabe übernimmt.
Schutz vor Oberflächenerosion und Bodenverlust
Erosion entsteht meistens dann, wenn Wasser mit hoher Geschwindigkeit über eine freie Fläche schießt und dabei die wertvolle Muttererde mitreißt. Wenn Sie Gabionen strategisch auf Ihrem Grundstück platzieren, brechen diese die Fließgeschwindigkeit des Oberflächenwassers effektiv. Das Wasser wird verlangsamt und bekommt Zeit, in den Boden einzusickern, anstatt Zerstörung anzurichten.
Durch die raue Oberfläche der Steine wird die kinetische Energie des Wassers absorbiert, was besonders bei steilen Grundstücken den Bodenverlust minimiert. Zudem lassen sich die Zwischenräume der Steine im Laufe der Zeit wunderbar begrünen, was nicht nur toll aussieht, sondern durch die Wurzeln der Pflanzen für eine zusätzliche biologische Festigung sorgt. So verbinden Sie technischen Hochwasserschutz mit einer natürlichen Optik, die Ihren Garten aufwertet und gleichzeitig für Sicherheit bei jedem Unwetter sorgt.

