Big is beautyful: Gestaltungstipps für eine Terrasse im XL-Format

Eine große Terrasse bedeutet einerseits viel Platz zum Entspannen. Andererseits können die schieren Ausmaße der Fläche deren gemütliche Gestaltung erschweren. Denn wo sich viel Freifläche bietet, bedarf es auch zahlreicher Pflanzen und Deko-Ideen. Oder etwa nicht?

Groß ist das richtige Stichwort – auch für die Terrassenpflanzen

Ein großes Platzangebot bietet Ihnen eine Menge Gestaltungsmöglichkeiten. Doch steht viel „Kleinkram“ auf der Terrasse, kann sie schnell unaufgeräumt, chaotisch und dadurch ungemütlich aussehen.Sinnvoller ist es daher, auch Mobiliar und Bepflanzung im XL-Format auszuwählen.
Aber fangen wir erst einmal ganz unten an: beim Bodenbelag. Er bildet immerhin die Basis für das Ambiente, das Sie später auf Ihrer Terrasse genießen können.
Eine gute Wahl sind Terrassendielen aus Holz, die eine wohnliche Atmosphäre ausstrahlen. Vorzugsweise in gedeckten Tönen wie einem dunklen oder mittleren Braun. Helle Farben wirken zwar freundlicher, können den Außenbereich optisch jedoch noch weiter vergrößern.

Um die Terrasse sichtbar einzugrenzen, kommen Pflanzkübel XXL infrage. Natürlich mit großen oder zumindest hochwachsenden Pflanzen darin. Sie gleichen die Proportionen im Sitzbereich harmonisch aus und dienen gleichzeitig als grüner Sichtschutz. Empfehlenswert sind etwa Weißdorn, Gartenhibiskus, Bambus oder der allseits beliebte Buchsbaum.

Qualität geht bei Gartenmöbeln über Quantität

Große Terrassen können schnell dazu verleiten, jede Menge Gartenmöbel darauf zu platzieren. Hier eine Liege, dort den Gartentisch mit vier Stühlen und auf der anderen Seite noch einen Outdoor-Schaukelstuhl.
Was wohnlich aussehen soll, bekommt dadurch allerdings schnell einen disharmonischen Charakter.
Das vermeiden Sie, indem Sie sich auch auf einer XL-Terrasse auf wenige und dafür hochwertige Möbelstücke beschränken. Eine gute Wahl ist eine gemütliche Lounge, die sowohl zum Sitzen und Essen als auch zum Sonnen und Schlafen einlädt.
Natürlich darf sie etwas größer ausfallen, um optisch zur Terrasse zu passen und vielen Familienmitgliedern Platz zu bieten. Damit sie jedoch nicht zu viel Raum einnimmt, gilt eine einfache Faustregel: Die Loungemöbel sollten maximal ein Drittel der Terrassenfläche ausmachen. Ansonsten können sie – auch wenn viel Platz zur Verfügung steht – gestaucht aussehen.

Dekoration zieht den Blick an und setzt Akzente

Damit eine große Terrasse gemütlich und anheimelnd wirkt, müssen Sie nicht jede Ecke mit Pflanzen, Mobiliar oder Dekorationsartikeln füllen.
Zwar gehört der Maximalismus zu den Wohn- und Einrichtungstrends, die niemals aus der Mode geraten. Stehen jedoch zu viele Dinge auf Ihrer Terrasse, kann der Blick an jedem einzelnen hängen bleiben. Das Auge findet keine Ruhe. Dadurch wirkt die gesamte Terrassengestaltung unruhig. Was ihr einen großen Teil ihrer angestrebten Gemütlichkeit raubt.
Auch bei der Dekoration gilt daher das altbekannte Motto: „weniger ist mehr“.
Dafür dürfen die gewählten Deko-Objekte jedoch ein richtiger Blickfang sein. Vielleicht entscheiden Sie sich für eine XL-Sonnenuhr an der Hauswand oder einen an eine Baumwurzel erinnernden Beistelltisch neben dem Loungesofa.
Welche Dekoration zu Ihrer Terrasse passt, hängt natürlich davon ab, welchen Stil Sie am liebsten mögen. Gefällt Ihnen eine verträumte Landhausoptik, bietet sich etwa eine liebevoll bemalte Gießkanne als Blumentopfersatz an. Wer den kühlen Industrial-Look lieber mag, kann eine Werkbank als Terrassenbar zweckentfremden. Beide Ideen kommen übrigens auch für einen modernen Kleingarten infrage.
Der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
Damit jedes Deko-Objekt jedoch gebührend bewundert werden kann, ohne den Betrachter optisch zu überfordern, beschränken Sie sich auf drei oder maximal vier Highlights auf Ihrer Terrasse. Dabei gilt: Je größer die Deko, desto weniger sollten Sie davon rund um Ihren Sitzbereich aufstellen.