Hanf

Cannabis sativa Hanfgewächse

Hanf – eine der ältesten Nutz- und Heilpflanzen

Hanf ist eine der ältesten Nutz- und Heilpflanzen und teilweise galt es sogar im 18. Jahrhundert noch als strafbar, wenn man keinen Hanf anbaute. Dies änderte sich jedoch, als ein übereifriger Minister in den USA wichtig machte und Hanf verbieten ließ.

Der Tausendsassa Hanf und warum er so wichtig war

Hanf hat viele Vorzüge und wurde schon vor vielen Jahrhunderten als Nutz- und Heilpflanze genutzt. So wurden beispielsweise Hanffasern gefunden, die über 30.000 Jahre alt sein sollen. Doch insbesondere im 18. Jahrhundert war Hanf besonders wertvoll, da daraus schmerzstillende Heilmittel hergestellt wurden. Zudem ließ sich Kleidung aus den robusten Fasern produzieren und in der Seefahrt wurde die Hanffaser für Schiffstaue und Seile genutzt. Weiterhin wurde Papier aus Hanf hergestellt und der Künstler wie van Gogh oder Rembrandt nutzten Hanfleinen, um Ihre Kunstwerke zu erschaffen. Selbst Farben, Lacke oder Treibstoff wurde aus Hanf hergestellt.

Hanf ist umweltfreundlich

Hanf ist ein Allrounder, wie man sehen kann. Der größte Vorteil dabei ist aber, dass die Pflanze die Umwelt schont. Hanf ist äußerst pflegeleicht und wächst in kürzester Zeit zu einer buschigen Pflanze heran. Somit wird zum einen kein oder nur kaum Dünger benötigt. Außerdem entzieht sie dem Unkraut das Licht, was heißt, dass auch keine Pestizide zum Einsatz kommen müssen. Doch auch gegen Schädlinge ist Hanf fast resistent, verbessert die Bodenstruktur und die Bodenfruchtbarkeit. Alles Gründe, weshalb deutlich mehr Hanf angebaut werden sollte.

Die hervorragende Wirkung von Hanf

Hanf wird grundsätzlich immer mit Drogen in Verbindung gebracht. Dass dies nicht immer der Fall ist, zeigt sich an den zahlreichen CBD Produkten, die mittlerweile auf dem Markt sind. Speziell Nutzhanf wird beispielsweise für Hanftee, Hanfsamen oder Hanfsamenöl verwendet. Weiterhin gibt es Hanfsorten, die nur einen sehr geringen Anteil an THC haben, dafür aber voller CBD sind. Diese werden dann für CBD Öl, CBD-Cremes oder auch CBD Kapseln ​​​​​​​verwendet.

Diese sind alle legal erhältlich, wenn der Anteil von THC unter 0,2 % in Deutschland und unter 1 % in der Schweiz liegt. Zahlreiche Onlineshops bieten mittlerweile hervorragende CBD Produkte an, die eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben. Daher werden diese Nahrungsergänzungsmittel immer wichtiger und wie in Studien belegt wurde, können sie bei zahlreichen Beschwerden und Krankheiten eingesetzt werden.

CBD Produkte sollen beispielsweise hilfreich sein bei:

  • Depressionen

  • Schlafstörungen

  • Chronisch entzündlichen Krankheiten

  • Allergien und Juckreiz

  • Migräne

  • Hautbeschwerden

  • Morbus Crohn

  • Multiple Sklerose

  • Epilepsie

  • Autismus

  • Parkinson und Alzheimer

Hier ist nur eine kleine Liste aufgeführt, bei welchen Beschwerden und Erkrankungen Hanf und CBD positiv unterstützen können. Die Liste ist deutlich länger und es zeigt, dass Hanf eine hervorragende Alternative sein kann.

Hanf als Lebensmittel

Nachdem Hanf lange Zeit verboten war, ist es mittlerweile – unter sehr strengen Auflagen – wieder möglich, Hanf anzubauen. Schon früher wurden die Hanfnüsschen dazu verwendet ein proteinreiches Mehl sowie Öl oder Butter herzustellen. In der heutigen Zeit wird aus Hanf Öl, wie auch CBD Produkte oder Textilen hergestellt.

Insbesondere die wertvollen Inhaltsstoffe machen den Hanf so wichtig. Neben Antioxidantien sind ebenso Vitamin E und B-Vitamine enthalten. Insbesondere der Anteil an Vitamin B2 ist im Hanf recht hoch und gehört zu den wichtigsten Vitamin B2 Lieferanten. Dabei spielt dieses Vitamin beim Muskelaufbau wie auch bei der Bildung von Stresshormonen eine wichtige Rolle. Auch für die Schilddrüse, die Augen und die Haut hat Vitamin B2 eine sehr positive Wirkung. Sogar für rissige Mundwinkel ist Vitamin B2 ein hervorragender Helfer und kann diese bekämpfen.

Zudem bestehen Hanfsamen aus 20 bis 24 Prozent hochwertigem Protein und somit aller essenziellen Aminosäuren. Diese werden benötigt, um körpereigenes Eiweiß aufzubauen. Vorteil dabei ist, dass die Hanfproteine den menschlichen Proteinen sehr ähnlich sind und somit deutlich leichter aufgenommen werden kann.

Hanf ist somit nicht nur ein Allrounder der Extraklasse, sondern hat mittlerweile wieder eine aussichtsreiche Zukunft vor sich. Insbesondere in den USA und Kanada boomt der Hanfanbau und auch in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren ein großer Hanfmarkt auftun. Wie in zahlreichen Studien und Untersuchungen belegt wurde, ist Hanf der Allrounder der Extraklasse für zahlreiche Beschwerden und Krankheiten und bereits im letzten Jahr wurde das Betäubungsmittelgesetz gelockert, damit medizinisches Cannabis auf Rezept möglich ist.